Samstag, 9. Juni 2007

resumé




10 Dinge, die wir an Thailand vermissen werden:

  • Chicken-Sticks
  • Sonnenuntergänge mit hohem Chill-Out-Faktor und Margarita
  • am weichen sandstrand liegend von den türkisfarbenen wellen des meeres überspühlt zu werden
  • auf der Hinterachse eines Pick-Ups übers Land zu holpern
  • Thai-Massagen (v.a. auf Ko Tao)
  • Fire-Shows und Glühwürmchen
  • das Gefühl, hier und jetzt absolut frei zu sein
  • kleine niedliche Ghekkos an der Wand, im Waschbecken, im Rucksack…
  • die Zeit, ein Buch nach dem anderen zu lesen
  • Tonsai, Tonsai und immer wieder Tonsai……


10 Dinge, die wir nicht an Thailand vermissen werden:

  • saufende Engländer
  • Patthai
  • Moskiitos + der Geschmack von 95er-Moskito-Repellent auf den Lippen
  • die Tiefkühlschrank Air-Con im 7-Eleven
  • Dienstag Abende ohne Greys Anatomy
  • Moon-Partys
  • thailändische Männer
  • Schlamm + Sand + nasse Klamotten
  • Wasserfalschen, bei denen man sich stets die Fingernägel abbricht, um sie öffnen
  • verhaltensbiologische Beobachtung der einheimischen Affenpopulation


auch wenn auf diesem blog öfter mal kritische worte fielen, so soll an dieser stelle noch mal betont werden, dass jede reise nur so gut sein kann, wie der wille der reisenden, sich auf dieses land, seine kultur und regionale unterschiede einzulassen. wir taten dies und erlebten ein vielseitges, offenes und ausgesprochen tolerantes thailand, dass weit mehr zu bieten hat als chang-bier, moon-partys und allabendliche actionfilm-aufführungen. die herausforderung des backpacking in thailand bestand letztlich nicht unbedingt in der beschwerlichkeit des reisens, sondern in der suche nach zurückgezogenheit, ursprünglichkeit und transzendentaler spiritualität…. und ja es gab diese momente … zum beispiel im norden thailands, auf einem floss stehend, das ruder in der hand balancierend und sich in die ferne treiben lassend…es sind diese momente, die einen absoluten sinnesrausch garantieren – genauso, wie mit dem fahrrad durch den berliner sommer zu fahren….
in diesem sinne liebe grüsse an all die netten leute, die wir unterwegs kennenlernten und natuerlich auch an die zu hause gebliebenen.